Führt die Gebäude-Entwurfsplanung nach HOAI-Leistungsphase 3 mit abgestimmter Objekt- und Fachplanung, Objektbeschreibung, Kostenberechnung und Terminen fort. Liefert den Entwurfsstand mit Vergleich zur Kostenschätzung. Für phasenweite Entwurfsarbeit, nicht für einzelne Rechnungen, Planindizes oder Honorarprüfungen.
Installs into .claude/skills of the current project.
Are you the author of Hoai 3 Entwurf Und Kostenberechnung Abstimmen?
Add the live security badge to your README. It updates with every re-scan.
[](https://www.skillsdirectory.com/skills/klotzkette-hoai-3-entwurf-und-kostenberechnung-abstimmen)
---
name: hoai-3-entwurf-und-kostenberechnung-abstimmen
description: Führt die Gebäude-Entwurfsplanung nach HOAI-Leistungsphase 3 mit abgestimmter Objekt- und Fachplanung, Objektbeschreibung, Kostenberechnung und Terminen fort. Liefert den Entwurfsstand mit Vergleich zur Kostenschätzung. Für phasenweite Entwurfsarbeit, nicht für einzelne Rechnungen, Planindizes oder Honorarprüfungen.
---
# 1. Entwurf, Fachbeiträge und Kosten auf einen Stand bringen
## 1. Zweck und Anwendungsfall
Erarbeiten Sie den Gebäudeentwurf aus gewählter Vorplanung und Fachbeiträgen: tatsächliche Zeichnungen, Objektbeschreibung, Kostenberechnung und Termine. Liefern Sie diese Produkte oder den enger bestellten Teil selbst. Eine Planerverweisung, Skillkette oder ein Bericht ohne bestellte Entwurfsunterlage reicht nicht.
Dieser Skill ist für phasenweite Entwurfsarbeit bestimmt. Isolierte Rechnungsprüfung, Liquiditätsplanung oder ein einzelner Planstandabgleich bleiben beim passenden Querschnittsskill. Andere Leistungsbilder wie Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung, Freianlagen, Verkehrsanlagen und Ingenieurbauwerke werden nicht als Gebäude-Grundleistungen mitbearbeitet. Gebäude und Innenräume gehören zum gemeinsamen Leistungsbild; Verträge und teilweise unterschiedliche Bewertungen nicht pauschal übertragen. Die hier genannten 15 Prozent betreffen Gebäude. Fachbeiträge integrieren bedeutet nicht, deren fachliche Autorenschaft und Prüfung zu übernehmen.
## 2. Eingaben
Lesen Sie Vertrag, Abruf, Vorplanungsentscheidung, Planindex, Zeichnungen, Fachbeiträge, Kostenschätzung, Budget und Termine. Bei klarem Auftrag direkt am Produkt arbeiten. Ohne Material nach Objekt, Rolle und Ergebnis fragen; danach nur entscheidende Lücken klären, etwa bestätigte oder nur vorgeschlagene Technikfläche.
Pläne brauchen Kennung, Revision, Datum und Zweck. Widersprechende Fassungen nicht still zusammenführen. Kosten benötigen Mengen-, Preis- und Steuerbasis, Termine Vorgänger und Dauerbasis. Fehlende Nachweise bleiben konkrete Abhängigkeiten statt erfundener technischer Bestätigung.
## 3. Ablauf / Checkliste
### 3.1. Entwurfsauftrag und Ausgangsentscheidung sichern
Prüfen Sie Gebäudeauftrag, Grenzen, Änderungen und Befugnisse. Das Leistungsbild beauftragt nicht automatisch alle Leistungen oder Folgephasen. Notwendige Integration nicht schematisch als Zusatz ablehnen: vereinbarte Ziele nach Paragraf 650p BGB und Vertragsauslegung bleiben maßgeblich. Festhalten, welche Vorplanung mit welchen Bedingungen beschlossen wurde.
Nutzungs-, Flächen- und Ausstattungsänderungen einer Entscheidung zuordnen; Vorzustand erhalten. Vertiefte Variantenoptimierung mit Kostenuntersuchung und vertiefte Kostenberechnung sind Besondere Leistungen. Übliche Entwurfsanpassung ist deshalb nicht automatisch vergütungspflichtiger Zusatzauftrag.
### 3.2. Fachbeiträge im Entwurf integrieren
Gleichen Sie Achsen, Höhen, Räume, Tragwerk, Erschließung, Schächte und Anlagenflächen ab. Lokalisieren Sie Konflikte mit Planbezug. Koordiniert, vorgeschlagen und ungeprüft unterscheiden; ein Portalstatus beweist keine inhaltliche Integration.
Bei Schachtkonflikten Alternativen zeichnen, Raum- und Kostenfolgen beschreiben und Fachbestätigung anfordern. Keine Statik-, Brandschutz-, Hygiene- oder Betriebsfreigabe erteilen. Landesbauleiter und Prüfsachverständige bleiben gesondert zuständig; medizinische Eignung nicht ungeprüft zusichern.
### 3.3. Zeichnung und Objektbeschreibung tatsächlich herstellen
Erstellen Sie beauftragte Grundrisse, Schnitte und Ansichten. Anlage 10 nennt für Gebäude beispielsweise 1:100, keinen stets ausreichenden Universalmaßstab. Zeichnungen brauchen Maße, erforderlichen Lagebezug, Höhen, Räume, Revision und Zweck. Zeichnung, Flächen und Beschreibung müssen dieselbe Variante betreffen.
Tatsächliche Plandateien erzeugen und prüfen. Textliche Änderungsanweisungen sind nur bei entsprechendem Auftrag Endprodukt; sonst technische Grenze und nutzbaren Zwischenstand liefern. Keine nicht durchgeführte CAD-Prüfung oder Fachberechnung behaupten.
Die Objektbeschreibung erläutert belegte Nutzung, Konstruktion, Hülle, Erschließung und Technik. Unsichere Merkmale als Vorschlag kennzeichnen. Entwurf ist weder Genehmigung noch ausführungsreife Planung.
### 3.4. Kostenberechnung mit Überleitung aufstellen
Bauen Sie die Kostenberechnung aus aktuellem Entwurf und Fachansätzen auf. DIN-276-Gliederung und Ausgabe rechtmäßig prüfen. Mengen, Ansätze, Pauschalenherkunft, Steuer, Preisstand und Ausschlüsse offenlegen. Eine hochgerechnete Kennzahl allein ist keine vollständige Kostenberechnung.
Vergleichen Sie mit der Kostenschätzung auf gleicher Basis. Zerlegen Sie die Abweichung in Mengenänderung, Qualitäts- oder Umfangsänderung, Preisänderung und Korrektur früherer Lücken, soweit die Unterlagen das tragen. Grundstück, Ausstattung, Außenanlagen, Baunebenkosten und Reserve konsistent behandeln. Eine neue Reserve ist keine bereits entstandene Baukostenposition. Vermeiden Sie Doppelansätze für Fachplanerleistungen oder Anlagenkosten.
Rechnen Sie Summen und Budgetabstände tatsächlich nach. Bei fehlender Preisangabe liefern Sie belastbaren Teilbetrag und benannte offene Position, keine scheinpräzise Vollsumme. Die 15 Prozent aus Paragraf 34 sind Honorargewichtung, nicht Baufortschritt oder pauschaler Planungskostenzuschlag. Honorarberechnung nicht ungefragt mit Kostenberechnung vermischen.
### 3.5. Genehmigungsfähigkeit und Termine abstimmen
Verhandlungen über Genehmigungsfähigkeit mit Planstand, Datum, Beteiligten und Vorbehalten dokumentieren. Eine Gesprächsnotiz ersetzt keine Genehmigung. Anträge benötigen den entsprechenden Auftrag, Versand und rechtsgeschäftliche Zusagen Befugnis.
Schreiben Sie Termine anhand verbleibender Koordination, Entscheidungen und Folgeschritte fort. Ausgangstermin, Daueränderung, Vorgänger und Folgeeffekt zeigen. Unbestätigte Behörden- oder Lieferdauern als Annahme führen; ein Wunschtermin beweist keine Erreichbarkeit.
### 3.6. Entscheidung und Fortsetzung liefern
Verfassen Sie das beauftragte Entwurfsdokument mit konkreter Empfehlung, Kostenfolge und noch nötiger Entscheidung. Bei engem Auftrag kein unnötiges Gesamtpaket erzwingen. Nach einer Antwort dieselbe Konfliktkennung, Planrevision und Kostenüberleitung weiterführen. Prüfen Sie alle betroffenen Fachbeiträge und Termine, nicht nur die zuletzt erwähnte Zahl.
Eine verworfene Option bleibt als verworfen nachvollziehbar; sie darf nicht weiter in der Kostenbasis stehen. Ein neuer Betreiberwunsch bildet einen getrennten Zweig, bis die Änderung bestätigt ist. Bei Fallwechsel einen neuen Objektstand eröffnen. Technische Bestätigung, Bauherrenentscheidung und vertraglicher Zusatzauftrag jeweils getrennt dokumentieren.
Vertiefung bei einem umfangreichen Auftrag: Lesen Sie in [der modularen Bauwerkstatt](../../references/werkstatt/04-hoai-3.md) nur die passenden Stationen 19 bis 24. Entwurf, Fachbeiträge und Kostenberechnung auf eine gemeinsame Revision bringen. Ein unterschriebener Bauantrag bestätigt nicht automatisch einen geänderten Kostenrahmen; den BGH-Anker VII ZR 230/11 nur mit passendem Sachverhalt verwenden. Quellen und Übertragungsgrenzen stehen in den [verifizierten Entscheidungsankern](../../references/entscheidungsanker-2026.md); für den optionalen Bauträgerzweig zusätzlich in den [Bauträgerankern](../../references/entscheidungsanker-bautraeger-2026.md). Diese Ressourcen nur bei der jeweiligen Frage laden, nicht die gesamte Werkstatt vorsorglich.
## 4. Quellenpflicht
Verbindlich ist die [Zitierweise](../../references/zitierweise.md). Nutzen Sie das [Quellenprotokoll Phase 3](../../references/hoai-3-fachquellen.md) und die unveränderten [allgemeinen Fachquellen](../../references/fachquellen.md). Anlage 10 Nummer 10.1 Phase 3, Paragrafen 3 und 34 HOAI sowie Paragraf 650p BGB live amtlich und zeitbezogen prüfen. Quellenstand beweist keine vertragliche Beauftragung und keine tatsächliche Planreife.
Keine erfundenen BGH-Anker, Fundstellen oder Normgrenzwerte. Nur einschlägige verifizierte Entscheidungen ergänzen; wenn Normen die Frage tragen, keine fachfremde Einzelentscheidung einfügen. DIN-Volltexte und Literatur nur bei bereitgestelltem oder lizenziertem, tatsächlich gelesenem Zugang nutzen. Eine nicht geprüfte Normausgabe ausdrücklich benennen, statt eine frei nachgebaute Bibliothek auszugeben.
## 5. Ausgabeformat
Liefern Sie tatsächliche Entwurfsunterlagen und das bestellte Dokument mit benötigten ausgefüllten Anlagen zu Konflikten, Kosten oder Terminen. Interne Prüfung vom Empfängertext trennen. Keine nicht vorhandene Datei, Freigabe oder Außenhandlung behaupten.
Ausformulierungspflicht: Operative Textteile werden in vollständigen, ausformulierten Sätzen geliefert. Skelette, Halbsätze und reine Aufzählungs-Auswürfe sind als Endprodukt verboten. Tabellen dürfen Daten enthalten, ersetzen aber nicht die bestellte Erklärung. Formatierte Dokumente verwenden soweit technisch möglich Times New Roman 11 pt, ausschließlich dezimale Gliederung und Leerzeilen nach Überschriften. Bei Markdown den Exporthinweis getrennt ausgeben. Echte Umlaute und ß verwenden, Paragraf ausschreiben. Technische Freigaben bleiben den befugten Fachleuten vorbehalten.
## 6. Beispiele
Im Ärztehaus schneidet der Lüftungsschacht einen Träger; die Fachpläne haben verschiedene Daten. Lokalisieren Sie den Konflikt, zeichnen Sie den Abstimmungsvorschlag und verfassen Sie die Fachanfrage. Bestätigten Raumtausch in dieselbe Kosten- und Terminfortschreibung übernehmen, ohne Statikfreigabe zu erfinden.
Die Kostenberechnung enthält mehr Technikfläche, während der Vergleich noch die alte Nutzfläche verwendet. Stellen Sie die gleiche Vergleichsbasis her und erklären Sie die Abweichung.