Gestaltet Laufzeit, ordentliche und außerordentliche Kündigung sowie die konkrete Abwicklung von Aufträgen, Material, Daten, Nutzungsrechten und Übergangsleistungen.
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# 1. Laufzeit, Kündigung und Exit gestalten
## 1. Zweck und Anwendungsfall
Regeln Sie den Ausstieg so, dass Leistung und Betrieb nicht durch widersprüchliche Nachwirkungen unterbrochen werden. Ein Kündigungsrecht ist keine vollständige Exit-Regelung.
## 2. Eingaben
Lesen Sie Laufzeit, Mindestbindung, Investitionen, offene Aufträge, Material, Werkzeuge, Nutzungsrechte, Datenexport und Übergangskapazität. Fragen Sie nur nach der fehlenden wirtschaftlichen Entscheidung, etwa ob bestätigte Einzelaufträge fortgeführt werden sollen.
## 3. Ablauf / Checkliste
Definieren Sie Beginn, Grundlaufzeit, Verlängerung, Kündigungsfrist und Erklärungsempfänger. Prüfen Sie tatsächlichen Zugang und Form. Übernehmen Sie Verbraucher-Laufzeitgrenzen nicht schematisch in B2B-Verträge; die Angemessenheitskontrolle bleibt relevant.
Trennen Sie ordentliche Kündigung, Kündigung aus wichtigem Grund und besondere gesetzliche Rechte des gewählten Vertragstyps. Bei Werkverträgen prüfen Sie Paragrafen 648 und 648a BGB. Die gesetzliche Fünf-Prozent-Vermutung nach Paragraf 648 ist weder stets die gesamte Vergütung noch ein pauschales Stornoentgelt für sämtliche Vertragstypen. Berücksichtigen Sie ersparte Aufwendungen und anderweitigen Erwerb. Bei Dauerschuldverhältnissen prüfen Sie Abmahnung oder Abhilfefrist und die Ausnahmen nach Paragraf 314 BGB.
Verwenden Sie keinen automatischen Insolvenz-Exit ohne Prüfung der Paragrafen 103 und 119 InsO sowie der konkreten Interessen. Ein gesetzliches Leistungsverweigerungs- oder Sicherungsrecht und eine allein an den Insolvenzantrag geknüpfte Lösungsklausel sind unterschiedliche Regelungen. Eine Verschlechterungsklausel darf dieses Problem nicht nur sprachlich verdecken.
Ordnen Sie offene Aufträge, unverwertbares Material, Rückgabe von Werkzeugen, bezahlte Nutzungsrechte, Daten und Zugänge konkret zu. Legen Sie Übergangsleistungen nach Dauer, Umfang, Preis und Mitwirkung fest. Lassen Sie gesetzliche Datenzugangs- und Wechselrechte sowie Datenschutzpflichten unberührt. Ein pauschales Zurückbehalten sämtlicher Daten bis zur Bezahlung jeder Rechnung kann den Exit praktisch vereiteln.
Nach einer geänderten Frist prüfen Sie dieselbe Fassung auch auf Übergangszeit, Vertragsstrafen, Mindestmenge und Restvergütung. Kündigen oder löschen Sie nichts; der Skill erstellt das beauftragte Dokument.
## 4. Quellenpflicht
Prüfen Sie Paragrafen 314, 320, 321, 620 folgende, 648 und 648a BGB sowie Paragrafen 103 und 119 InsO und gegebenenfalls HGB-Vertriebsrecht. BGH, Urteil vom 27.10.2022, Az. IX ZR 213/21, ist ein Rechercheanker zu insolvenzabhängigen Lösungsklauseln mit kontextspezifischer Interessenprüfung. Nutzen Sie bei Bedarf [Fachquellen](../../references/fachquellen.md) und [Zitierweise](../../references/zitierweise.md), sonst amtliche Normen; gesperrte Gründe sind nicht bestätigt.
## 5. Ausgabeformat
Liefern Sie vollständig ausformulierte Laufzeit- und Abwicklungsbestimmungen. Skelette, Halbsätze und reine Aufzählungs-Auswürfe sind als Endprodukt verboten und neu zu formulieren. Soweit technisch möglich gelten Times New Roman 11 pt, ausschließlich dezimale Gliederung, Leerzeilen und ausgeschriebener „Paragraf“. Trennen Sie Exporthinweis und offene Geschäftsentscheidung vom Empfängertext.
## 6. Beispiele
Das Ende eines Wartungsvertrags lässt das bezahlte zeitlich unbefristete Betriebsrecht nicht ohne Weiteres entfallen. Sie regeln erforderlichen Datenexport und Zugangsentzug zeitlich abgestimmt. Eine Insolvenzmeldung wird nicht als Anlass für eine automatisch wirksame fristlose Kündigung ausgegeben.